AGD-Regionalsprecher in Berlin

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Ende Oktober trafen sich die AGD-Regionalsprecher in Berlin, um miteinander zu arbeiten und voneinander zu lernen

ein Bericht von Ina Voß, AGD-Regionalsprecherin in Hamburg 

Wir trafen uns im Oktober zum Regionalsprecher – Treffen in Berlin. Bis auf zwei Regionen waren alle vertreten. Als erstes wurde kurz der Stand der Dinge besprochen, die wir beim letzten Treffen im Januar als konkrete Aufgaben verteilt haben. Einige Produkte, wie Mitgliedsausweis und Toolkoffer für die Regionalsprecher, sind in Arbeit und wurden vorgestellt.

Miteinander: Team oder Gruppe?

Danach begann der Workshop mit Tanja Madsen mit dem Thema der Unterscheidung zwischen  Team und Gruppe. Sind wir als Regionalsprecher ein Team oder fühlen wir uns als Gruppe ? Grundsätzliche Unterschiede bezüglich Zielen, Rollenverteilung, Verbindlichkeit, Aktivität und Verantwortung wurden erarbeitet und verstanden. Eine schweißtreibende Aufgabe auf Zeit, die Marshmellow-Challenge (siehe Foto), rundete den ersten Tag und Teil ab mit unterschiedlichen Erkenntnissen aus der Teamarbeit. Nach dem interessanten Input war das gemeinsame Abendessen mit den Kollegen sehr kommunikativ und konspirativ und wurde noch partiell in der Lobby des Hotels weitergeführt.

Voneinander: Best Practice in den Regionen

Am zweiten Tag ging es pünktlich weiter mit der Vorstellung der „Best Practice“ Beispielen der einzelnen Regionen. Jeder Regionalsprecher hat sich, seine Region und seine Regionaltreffen vorgestellt. Es war spannend zu hören, dass es große Unterschiede bei der Akzeptanz bzw. der Form der Regionaltreffen gibt. Die einen lieben monatlich regelmäßige und verlässliche Treffen, die anderen kämpfen mit einem großen Angebot in der Region, was Design- und Kreativthemen angeht. Ich empfand die einzelnen Präsentationen sehr inspirativ und gehe mit neuen Ansätzen in das nächste Jahr der Regionalarbeit in Hamburg mit Johannes.

Frisch motiviert durch die Arbeit der anderen ging es anschließend darum,  Visionen und Wünsche für die AGD zu formulieren. Aus dem jeweiligen Selbstverständnis heraus kamen dabei tolle Ziele bis 2026 heraus, die auf keinen Fall unrealistisch erscheinen. Zusammengefasst existiert der Wunsch nach einem starken Verband, der sich zum einen auf politischer Ebene einsetzt und zum anderen einen Verbund von Gleichgesinnten im Austausch darstellt. Dabei soll zusammen gearbeitet, beraten und gefeiert werden. Es ist ein Wunsch, die Mitglieder wieder mehr zu vereinen und zu verbinden, um gemeinsam stark auftreten zu können.

Miteinander: Bombe entschärft

Die nächste gemeinsame Aktion war das Entschärfen einer „Rohrbombe“, eine Teambuilding-Maßnahme, bei der alle zusammen einen Zollstock niederlegen sollten. Klingt ganz leicht – war es aber nicht, weil jeder den Zollstock nur leicht von unten mit zwei Fingern berühren durfte. Nach geräuschvollen Ansprachen hat es dann auch geklappt. Eine spannende Erkenntnis war genau dieser Ruf nach einer Stimme, die anleitet.

Zum Schluss kam eine wunderbare Präsentation von Michael Zimmer aus Saarbrücken mit 7 Gründen, warum man die AGD nicht braucht. In dieser wurde sehr anschaulich und lustig, durch spannende Wort – Bildkombinationen deutlich gemacht, wie gut und richtig es sein kann, Mitglied in der AGD zu sein. Danke dafür, und auch Danke für diese konstruktiven Tage in Berlin.

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