Sichtbarkeit wirksam

Margarete Goj © Dörte Materna
Margarete Goj © Dörte Materna

Seit April hat die AGD eine neue Mitarbeiterin für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Margarete Goj

Nach dem Umzug zum Jahreswechsel hat man sich eingerichtet in der Wöhlertstraße in Berlin. Die Kisten sind ausgepackt, alle Aktivitäten sind längst wieder aufgenommen. Und auch für etwas Neues ist jetzt Platz. Oder vielmehr: für jemanden Neues. Victoria Ringleb, die Geschäftsführerin der AGD, sagt es so: “Es wurde höchste Zeit für eine kontinuierliche, professionelle Öffentlichkeitsarbeit. So lange gewartet haben wir, weil es nicht viel Sinn gehabt hätte, dafür in Braunschweig noch jemanden einzustellen. Wichtigstes Ziel ist eine funktionierende Pressearbeit und damit eine bessere Sichtbarkeit außerhalb der Designblase – auch wenn zwei Kolumnen bei der PAGE natürlich schön sind.”

Doch auch innerhalb des Verbandes liegt ein Ziel – und ein anderes darin, das Innen mit dem Außen zu verbinden. “Wir wollen”, so Victoria Ringleb, “in den Regionen besser sichtbar werden und die Jahrestagung zu einem kleinen, feinen Event entwickeln, das nicht nur von AGD-Mitgliedern besucht wird.”

Aufbruchsstimmung und zehn Jahre Erfahrung

Margarete Goj war fast fünf Jahre lang zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Museums Kunstforum Ostdeutsche Galerie. Sie hat dort Konzeptionen und Marketingstrategien entwickelt, organisiert, koordiniert, präsentiert und die Budgetpläne überwacht.

Margarete, du bist jetzt sechs Wochen bei der AGD. Wie waren sie denn, deine ersten Kontakte mit den Designern und dem Design?
Es waren nicht meine ersten. Ich habe an der Universität in Regensburg Kunstgeschichte studiert. Eines meiner Abschlussthemen war das Design am Bauhaus und der Hochschule für Gestaltung Ulm. Noch spannender fand ich aber meine Auseinandersetzung mit der Frage ‘Männer-Design – Frauen-Design?’. Die ersten AGD-Designer, mit denen ich gesprochen habe, waren sehr sympathisch. Es gab schon sehr konstruktive Gespräche.

Und was reizt dich nach zehn Jahren im Museum an der Arbeit für die AGD?
Nun ja, es gibt Gemeinsamkeiten, zum Beispiel den kreativen Background. Das liegt mir. Und es gefällt mir, bei der AGD eine Stelle und Funktion zu haben, die ganz neu aufgebaut wird. Ich freue mich sehr darauf, zusammen mit der Geschäftsführerin ein Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln.

Wie sehr helfen dir jetzt deine Erfahrungen aus Regensburg dabei?
Sie helfen natürlich. Die Herangehensweise, die Fragen, die wir stellen müssen, sind ähnlich. Aber ich habe nach der kurzen Zeit, die ich hier bin, auch schon große Unterschiede festgestellt. Der erste: Diese Stadt ist immens groß. Da ist das Knüpfen selbst lokaler Kontakte viel komplexer. Aber ich fange ja erst an. Und kann schon mal auf das zurückgreifen, was Victoria Ringleb an Beziehungen geschaffen hat.

Was steht als Erstes auf deiner Agenda?
Wie schon gesagt, die Entwicklung eines Konzepts. Dann möchte ich Kontakte zu Medienvertretern knüpfen. Netzwerkarbeit ist ganz wichtig, Social Media auch. Und ich werde mithelfen, Veranstaltungen zu gestalten und zu organisieren. Um die interne Kommunikation möchte ich mich nach und nach auch mehr kümmern. Ich denke, dass Diskurse wichtig sind und die AGD und ihre Entwicklung bereichern.

Liebe Margarete, wir sagen Willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Christina Sahr

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