Herbert Popp

Seit neun Jahren bin ich Mitglied in der AGD, seit acht Jahren Regionalsprecher in der Rhein-Main-Region und seit sechs Jahren Mitglied im Vorstand. Als ich 2008 in die AGD eintrat, war mein wichtigster Beweggrund, mich mit Kollegen innerhalb eines Verbandes zu organisieren, mich zu treffen und mich auszutauschen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Wie kann ich als Vorstandsmitglied den Mitgliedern in der AGD am besten helfen?
Wie gehe ich mit der Verantwortung um, die AGD für die Zukunft zu gestalten?
Was bringt uns als AGD weiter?

Das waren meine zentralen Fragen, als ich zum Vorstand gewählt wurde. Es hat nahezu fünf Jahre gedauert, um bei den Verantwortlichen in der Politik auf Bundes- und auf regionaler Ebene wahrgenommen zu werden. Stetige und qualifizierte Beiträge zu den zentralen Themen haben zu der Wahrnehmung der AGD beigetragen. Die »Agenda Design« hat meines Erachtens mit Sicherheit dazu beigetragen und der Gewinn des Red Dot Design Awards hat diese Aufmerksamkeit weiter erhöht.

Mitzureden, gefragt zu werden und zu den relevanten Themen wie Urheberrecht, KSK oder steuerliche Rahmenbedingungen für Designberufe Stellung zu beziehen, ist heute eine Riesenchance. Diese Themen werden momentan parteiübergreifend diskutiert und wir als AGD haben durch qualifizierte Beiträge eine Kompetenz geschaffen, die gefragt wird und die aktiv bei der Zukunftsgestaltung mit einbezogen wird. So wurden wir z.B. eigeladen am »Themenlabor Arbeiten 4.0, Dialog mit (Solo-) Selbständigen, GründerInnen und Gründer« von Bundesministerin Andrea Nahles. Oder zum öffentlichen Fachgespräch der Franktion »Die Linken« zum Thema »Digitale Tagelöhner? Mindesthonorare für (Solo-)Selbständige«.

Auf regionaler Ebene haben sich die Bemühungen ebenfalls bemerkbar gemacht. Einladungen folgten z.B. zu den Podiumsdiskussionen der Kreativ- und Kulturwirtschaft vom Hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir, Kooperationen mit dem Designzentrum Hessen, der IHK Offenbach und »Design to Business« wurden vereinbart.

Ich würde gern mein Know-How, meine Zeit und die Kontakte zur Kultur- und Kreativwirtschaft, die in den letzten Jahren entstanden sind, noch weitere Jahre den Mitgliedern der AGD zur Verfügung stellen. Diese Kontakte und Kooperationen vertiefen und ausbauen, soll ein besonderer Schwerpunkt meiner Tätigkeit sein.

Daher stelle ich mich zur Wahl in den Vorstand der AGD für weitere drei Jahre.

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