Der AGD-Vorstand

Die AGD-Mitglieder wählen für drei Jahre Vertreter aus den eigenen Reihen. Seit 2017 sind im Amt.

Torsten Meyer-Bogya, Erster Vorsitzender


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Als Designer hoch im Norden schaut man öfters mal über den Rand auf den Teller. Was wünsche ich mir für die AGD? Es gibt neue Herausforderungen, denen sich ein Berufsverband stellen muss – denen muss sich die AGD stellen. Die AGD hat viel erreicht, aber wir können uns darauf nicht ausruhen. Veränderung ist eine Herausforderung, für den Einzelnen wie für den Verband. Ein „Augen zu“ und hoffen, dass alles Bestand hat, weil es den doch haben muss, gibt einem wenig Raum zum Agieren. Ich möchte aber für unseren Berufsstand aktive Teilhabe. Das heißt auch, nach kritischem Abwägen neue Wege gehen. Die Kreativwirtschaft bekommt im politischen Alltag eine immer wichtigere Position und die Designwirtschaft ist nur ein Teil von ihr. Wir sollten als AGD aktiv das Wort ergreifen und für unsere Interessen sprechen. Sonst machen es andere.
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Jan-Peter Wahlmann, Zweiter Vorsitzender


Jan-Peter Wahlmann

Design ist Vertrauenssache. Die Auftraggeber erwarten heute von einem Designer mehr als “nur” Designleistungen. In vielen Fällen wird der Designer in unternehmerische Entscheidungsprozesse mit einbezogen. Der Designer wird damit zum einem Berater, zu einer Vertrauensperson. Der Designer tritt aus seinem klassischen Tätigkeitsfeld aus und wendet neuen – auch unternehmerischen – Themen zu. Mit der Vertrauensposition wächst auch die Verantwortung des Designers. So kann er langfristig zu einem wertvollen und unverzichtbaren Sparingspartner seiner Kunden werden. Dieser Wandel ist für den einzelnen Designer oft schwer zu bewältigen. Der Austausch mit Kollegen im Netzwerk wie der AGD leistet wertvolle Hilfe. Kollegen können sich ohne das übliche Konkurrenzdenken austauschen, sich gegenseitig den Rücken stärken und helfen, die Professionalität des Einzelnen zu steigert. Die AGD hat den wirtschaftlichen und kreativen Erfolg seiner Mitglieder im Fokus und dient dabei als Plattform, auf der sich Designer neue Lösungsstrategien erarbeiten können.
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Beate Grübel


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Bei der Professionalisierung meiner Tätigkeit als selbstständige Designerin habe ich durch die AGD sehr wertvollen Input erhalten. Deshalb möchte ich die weitere Entwicklung und Stärkung des Verbandes gern als Vorstand unterstützen. Mein Engagement im AGD Think-Tank „Design 2030“ und die damit verbundene Auseinandersetzung mit den Chancen und Herausforderungen des Designberufs ist für mich eine zusätzliche Motivation, die Zukunft unseres Berufsstands aktiv mit zu gestalten. Hierfür bringe ich mit: Besonnenheit und Pragmatismus in Verbindung mit meiner Erfahrung aus 13 Jahren unternehmerischer Selbstständigkeit.
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José Planas


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DASEIN IM DESIGN mit den Jahren wirst Du weiser … das baut dir deine innere Stärke … konvertiert zu einer selbstruhende Kraft, die Anderen Licht sein mag. Mein ewiges Licht ist die Schönheit … Dasein im Design. In der AGD werde ich mich des profanen, wenngleich alimentierenden Themas „Öffentliche Ausschreibungen“ politisch annehmen: Im Sinne der Kreativen, im Sinne der Kleinbetriebe – aber auch in Unterstützung der öffentlichen Hand, die oftmals ein wenig hilflos in Bezug auf kreative Prozesse wirkt. E-Mail an José Planas schreiben. Zum Profil

Herbert Popp


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Nach neun Jahren AGD-Mitgliedschaft, acht Jahren als Regionalsprecher der Rhein-Main-Region und sechs Jahren Vorstandschaft freue ich mich, erneut das Vertrauen unserer Mitglieder erhalten zu haben.
Ich sehe es als Riesenchance, Stellung zu relevanten, parteiübergreifend diskutierten Themen wie Urheberrecht, KSK oder steuerliche Rahmenbedingungen für Designberufe zu beziehen und damit aktiv an der Zukunftsgestaltung mitzuwirken. Dank qualifizierter Beiträge haben wir es als Verband geschafft, in den letzten Jahren bei den politisch Verantwortlichen auf Bundes- und auf regionaler Ebene wahrgenommen zu werden. Auf überregionaler Ebene zeigen das Einladungen wie die zum »Themenlabor Arbeiten 4.0, Dialog mit (Solo-) Selbständigen, GründerInnen und Gründer« von Bundesministerin Andrea Nahles auf regionaler Ebene z.B. die Kooperationen mit dem Designzentrum Hessen, der IHK Offenbach und »Design to Business«.
Ein wichtiger Beweggrund war und bleibt für mich der Austausch mit Kollegen innerhalb des Verbandes und das Knüpfen von Kooperationen. Dafür stelle ich gern mein Know-How, meine Zeit und meine in den letzten Jahren entstandenen Netzwerke zur Kultur- und Kreativwirtschaft zur Verfügung.
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Sabine Reister


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Designerinnen und Designer sind fähig, Codes zu lesen. Das unterscheidet sie von sehr rational denkenden Menschen. Überall gibt es eine gewisse Sprache, die kommuniziert, ob du dazugehörst oder nicht. Diese zu entchiffrieren ist Aufgabe von Design. Mehr noch: Design ist eine der wichtigsten Methoden zur Bewusstseinsschärfung und Vermittlung unserer Kultur. Mit beizutragen, dass wir als Berufsstand diese wichtige Aufgabe auszuführen und auch noch angemessen dafür bezahlt werden, das motiviert mich, ehrenamtlich als Vorstand zu arbeiten.
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Peggy Stein


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Alles im Leben ist Veränderung. Das betrifft genauso unser Berufsbild als Designer. Den Prozess der Veränderung kann keiner exakt voraussehen – aber man kann ihn aktiv mitgestalten. Zum Beispiel in der AGD. Es ist eine besondere Ehre und auch Verantwortung, im Vorstand der AGD mitzuwirken. Agieren, statt reagieren. Ich betrachte mich selbst als pragmatischen Optimisten und lebe nach dem Motto: Nicht motzen, sondern MITMACHEN!
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Stefan Strehl


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Designer sind oftmals kreative Wertschöpfungsmultiplikatoren mit einer unangemessenen Honorierung im Wettbewerb mit Billiganbietern. Als Vorstand möchte ich dies ändern, Zeichen setzen und zum Reflektieren anregen. Potentialentfaltung, richtige Entscheidungen, Persönlichkeit und wirtschaftliche Unabhängigkeit haben Priorität und machen Kreativität erst möglich. Mit über zwanzig Jahren Erfahrung will ich diesen Gestaltungsprozess für Verband und die Mitglieder vorantreiben
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