“You should stay!” – Die Creative Entrepreneurship Week in Weimar

Zum zweiten Mal waren wir mit einem AGD-Workshop Teil der Creative Entrepreneurship Week an der Bauhaus Universität Weimar. Dieses Mal zum Thema "Aktives und passives Einkommen".

Die CEW findet in Weimar einmal jährlich statt, und für Thüringen nicht untypisch ist die zentrale Frage nicht nur “Gründen oder nicht gründen?” sondern stets auch immer ein bisschen “In Thüringen bleiben oder weggehen?” Um es direkt an dieser Stelle zu sagen: Wir pflichten der Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft (THAK) und der Gründungswerkstatt neudeli bei: Es lohnt sich, in Thüringen zu bleiben.

Geld verdienen – wie anfangen?

Passives Einkommen klingt verführerisch nach Geld verdienen, ohne zu arbeiten. Ist nicht ganz so, daher drehte sich an diesem Mittwoch Nachmittag alles um die Frage: Welche Formen des Einkommens gibt es, welche davon eignen sich für den Einstieg in die Selbstständigkeit, und wie sieht der richtige Mix aus aktivem und passivem Einkommen aus. Für uns hier immer die kleine zusätzliche Herausforderung: Die Teilnehmenden kommen aus diversen kreativen Studiengängen mit entsprechend diversen Interessen.

Und so unternahmen wir zunächst eine Reise durch die unterschiedlichen Möglichkeiten, mit kreativen Leistungen Geld zu verdienen, ihren Vor- und Nachteilen und spezifischen Anforderungen. Erst als Vortrag, dann in einer Gruppenarbeit.

Wichtige Einblicke mittendrin

Wir wollen nicht lange drumherum reden: Es ist uns zuvor noch nicht so oft passiert, dass sich eine Teilnehmerin mitten im Vortrag meldet mit der Frage: “Das hat jetzt gar nichts mit dem Thema zu tun, aber was noch mal ist der … die AGD?” Was wir dabei gelernt haben: Solidarische Netzwerke werden wieder interessant, während so Abo-Modelle eher unattraktiv sind. Auch inhaltlich schweiften wir immer wieder ab, weil das mit den Einkommen wirklich wichtig ist, aber woher gibt es eine Steuernummer? Woher weiß ich, wie viel Geld ich ans Finanzamt abgeben muss? Wie sorge ich für das Alter vor? Ist ein Gewerbe … usw. usf.?

Wir haben den Fragen den nötigen Raum gegeben, auch wenn die Einkommensfragen dann manchmal etwas kurz kamen. 🙂

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