Wie geht man damit um, wenn Kunden dann lieber zu den vielen anderen Agenturen gehen, die nicht mit nutzungsbasierter Vergütung arbeiten? Bzw. wie positioniert man sich mit dieser Art des Vergütungsansatzes? Im Umfeld kleinerer Agenturen arbeitet m.E. keiner mit Nutzungsfaktoren.

Man positioniert sich mit dem Satz: »Ich möchte, dass du das bezahlst, was du nutzt. Nicht mehr und nicht weniger.« Die Vergütung von Designleistungen sollte sich immer daran orientieren. Die Ausdrucksformen den Kund:innen gegenüber können wir natürlich anpassen. Wenn es passt, arbeiten wir in Angebot und Rechnung mit der Dreiteilung von Werkvergütung, Diensthonorar und Nutzungsentgelt. Oder wir kalkulieren das Nutzungsentgelt in das Werkhonorar, wenn das bei den Kund:innen besser ankommt. Oder wir finden den geplanten Nutzungsumfang ohne Hilfe der Kund:innen heraus und kalkulieren ihn in das Honorar usw. usf. Entscheidend ist, dass es zu den Auftraggeber:innen passt, die Vergütung zur geplanten Nutzung passt und wir ein Projekt nicht verlieren, weil wir über Nutzungsrechte reden wollten.

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