Regionaltreffen Rhein-Main – Internationale Tage

Vergessene Moderne

Kunst in Deutschland zwischen den Weltkriegen

7. Juni 2019

Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Situation der Bildenden Kunst in Deutschland, die sich nach den großen stilistischen Umwälzungen in den 1910er Jahren während der Weimarer Republik in vielfältiger Weise entwickelt hat. Auf Grundlage der modernen Bewegungen wie „Brücke“ oder „Blauer Reiter“ schuf eine neue Generation zumeist jüngerer Künstler Kunstwerke, die sich durch vielfältige Facetten auszeichneten und erfolgreich wahrgenommen wurden. Die gegenüber den Expressionisten eher jüngeren Künstlern, deren Kunst von den Nationalsozialisten ebenso als „entartet“ diffamiert wurde, gingen vielfach ins Exil oder in die innere Emigration, zerbrachen an der sie umgebenden Realität oder wurden als Juden in KZs ermordet.
Nach 1945 hatten es diese oftmals nur fragmentarisch erhaltenen Oeuvres in der Rezeption sehr schwer. Es waren nun die großen Namen des künstlerischen Aufbruchs nach der Jahrhundertwende und die Kunst der Meister am Bauhaus, die in ihrer Bedeutung an der Entstehung der modernen Kunst in Deutschland hervorgehoben wurden. Und es drängte mit dem Informel eine ganz neue, ungegenständliche Kunst in den Vordergrund, die radikal mit der Vergangenheit brach. Vor diesem Hintergrund wurde eine ganze Künstlergeneration der Moderne nahezu vergessen. … weiterlesen auf der Museumswebseite
Im Anschluss an die Führung ist ein gemeinsamer Ausklang in einer nah gelegenen Gaststätte geplant.
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