Design für Alle – komfortabel für alle

Design für alle, Universal Design, barrierefreies Design. Trotz der gesellschaftlichen Relevanz beschäftigen sich zurzeit noch sehr wenige DesignerInnen mit dem Thema.
Dabei liegen hier viele Potentiale und ein wirtschaftliches Geschäftsfeld weitgehend brach.

Der Berater

Boris Buchholz | AGD-Botschafter für Design für Alle, Mitglied bei EDAD e.V.  und im AGD-Think Tank „Design 2030“

Kontakt

+49 30 84 41 91 80 oder post(at)borisbuchholz.de

Das Design für alle Angebot

Auf der Veranstaltung „Tag des barrierefreien Tourismus 2017“ (anlässlich der Internationalen Tourismusbörse) in Berlin waren sich die ReferentInnen einig: Moderne barrierefreie Hotelzimmer – geräumig, bequem, mit großen Badezimmern – sind meist als erstes ausgebucht. Gäste sind auch Menschen mit Behinderungen. Ja, aber die meisten könnten auch in einem nicht-barrierefreien Zimmer nächtigen – das wollen sie aber nicht! Denn Design für Alle bedeutet, es für alle komfortabler zu machen. Design für alle, Universal Design, barrierefreies Design – mit diesen Konzepten beschäftigen sich zurzeit noch sehr wenige Designerinnen und Designer.

Gesellschaftlich notwendig

Dabei sind die gesellschaftlichen Notwendigkeiten, sich diesen Gedanken professionell zu öffnen, groß: Der Wunsch des Miteinanders, der Inklusion, des Nicht-ausgeschlossen-werdens ist allgegenwärtig. Demokratie lebt von der Beteiligung aller und nicht nur der Menschen ohne offensichtliche Beeinträchtigung. In Deutschland leben immer mehr alte Menschen. Sie wollen und müssen am öffentlichen Leben teilhaben. Eine Schriftgröße von 9 Punkt ist schon für die meisten Menschen über 45 Jahren nur noch mit Lesebrille zu entziffern.

Wirtschaftlich relevant

Auch liegt hier ein wirtschaftlich interessantes Geschäftsfeld noch weitgehend brach: Behörden, Gemeinden, Landesregierungen, die Bundesregierung und Parlamente müssen laut geltendem Recht BürgerInnen barrierefrei informieren. Doch wer weiß schon, welche Anforderungen an eine Website gestellt werden, damit sie für Alle funktioniert? Wie stellt man ein barrierefreies PDF-Dokument her? Was ist die Leichte Sprache? Und: Ein Hotel, das keine komfortablen und barrierefreien Zimmer anbietet und entsprechend kommuniziert, vergibt lukrative Einnahmequellen. DesignerInnen könnten mit ihrem Fachwissen in dem Bereich profitieren und ihre Geschäftsbereiche erweitern.
Ich begreife meine Rolle als Werber, Gedankenanstoßer und Vermittler. Gerne helfe ich, ein Netzwerk von AGD-Mitgliedern aufzubauen, die sich mit Design für Alle beschäftigen.

Die Kosten

Die Beratung ist für Mitglieder der AGD kostenlos. Für alle anderen ist das erste Gespräch bis zu 30 Minuten frei, danach wird jede halbe Stunde mit 65 Euro zzgl. Steuer berechnet. Hinweis: Ich arbeite ehrenamtlich für die AGD – und die Arbeit soll mir Spaß machen. Es kann daher sein, dass ich nicht sofort auf einen Kommunikationswunsch eingehen kann.

Über Boris Buchholz

freiberuflicher AGD-Designer  und Journalist in Berlin. Seit Ende 2016 offizieller AGD-Botschafter für Design für Alle, Mitglied bei EDAD e.V. Mitglied im Think Tank „Design 2030“ der AGD. Bisherige Aufgaben in der AGD: Pressesprecher, Online-Redakteur, Redakteur des AGD|viertels, Regionalsprecher Berlin-Brandenburg, Mitautor der „Charta für nachhaltiges Design“.
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