Designeralltag

Die Werke von Designerinnen und Designern sind sehr vielfältig – ihr Arbeitsalltag ist es auch. Die Organisation des eigenen Betriebes, das Auftragshandling, die Kundenwünsche, die Zusammenarbeit mit Kollegen sind unterschiedlich wie anspruchsvoll.

Wir haben im Folgenden die interessantesten und am häufigsten nachgefragten Informationen zusammengestellt. Das Themenspektrum ist so farbig wie der Designeralltag auch: Es reicht zum Beispiel von Designerverträgen über Akquisition und der Berechnung von Fremdleistungen bis zur Zusammenarbeit mit „festen Freien“.

Handbuch Alltag - 03

Zeig’s mir: die Veröffentlichung eigener Arbeiten

So merkwürdig es für das Publizieren des eigenen Designs klingt, aber für das Veröffentlichen von Arbeiten für Kunden oder vorherige Arbeitgeber sind ein paar Dinge zu bedenken. Die meisten hängen mit der Klärung von Nutzungsrechten zusammen um die wir uns oft allzu gerne drücken.

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Handbuch Alltag - 01

Find’ mich, bind’ mich! – Tipps zur Kundenakquisition

Schon mal gehört? „Im Internet bekomm ich das Logo günstiger“, oder „Die Zeiten sind schwer, für den halben Preis gebe ich Ihnen den Auftrag …“ Sich auf einen solchen Preiskampf einzulassen bedeutet, bald Quantität statt Qualität zu schaffen. Oder man kann trotz guter Leistungen und 50-Stunden-Woche nicht vom Gestalten leben – weil der Preis nicht stimmt.

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Handbuch Alltag - 04

Find’ mich, bind’ mich – Instrumente zur Kundenbindung

Es ist weniger aufwändig, bestehende Kunden zu binden, statt neue gewinnen zu wollen. Wir stellen einige für freiberufliche Designer geeignete und wirkungsvolle Instrumente der Kundenkommunikation vor. Sich in Erinnerung rufen, Anreize zur Kontaktaufnahme schaffen, das eigene Image, die eigene, kleine Marke pflegen – das geht sehr gut mit klassischen Werbemaßnahmen und PR-Methoden, zu denen mittlerweile auch die sozialen Medien gehören.

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Handbuch Alltag - 05

Find’ mich, bind’ mich – Kunden­zufrieden­heit schaffen

„Vertrauen zu schaffen ist keine Frage der Unternehmensgrößen“, konstatiert Karsten Henze, Corporate-Design-Chef der Deutschen Bahn auf dem 3. Deutschen Designerkongress. Eine Zuhörerin hatte ihm zuvor die Frage gestellt, ob große Unternehmen immer nur große Agenturen beauftragten und ob freischaffende Einzelkämpfer demzufolge nur kleinere Unternehmen mit meist kleineren Budgets betreuen würden.

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Handbuch Alltag - 08

Mit der Kundschaft im Netz

Die weitaus meisten Aufträge kommen mehr oder weniger direkt über das Netzwerken zustande. Umso wichtiger, regelmäßig Kontakte zu schließen und zu halten – besonders mit Stammkunden. Ein paar Tipps dazu.

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Handbuch Alltag - 25

Was Designer über sich erzählen sollten

Wollen sich potenzielle Kunden auf den Websites von Designbüros über ihre künftigen Gestalter informieren, so erfahren dort oftmals nichts Hilfreiches. Viele der Seiten enthalten Abhandlungen zur „Philosophie“ des Designbüros, auch gibt es aussagefreie Symbolbilder. Mit der Abbildung eigener Arbeiten hingegen tun sich Designer oft schwer, lieber zeigen sie Kundenlisten. Das muss sich unbedingt ändern.

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Handbuch Alltag Profit Profi Kopie

Profit kommt vom Profi

Design wird immer mehr zu einem allgemeinen Begriff für irgendwie Gestaltetes. Die unausbleibliche Folge ist die fortschreitende Entprofessionalisierung der für einen Gestalter zentralen Begriffe Design, Designerin, Designer. Das hat durchaus wirtschaftliche Folgen, denn wenn das Wesen einer Dienstleistung nicht mehr klar ist, verschwimmt auch ihr Wert und senkt damit automatisch ihren Preis. Deswegen müssen Designer aufzuzeigen, was das eigentlich Professionelle, Funktionale und Wertschöpfende eines Designbüros ausmacht.

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Handbuch Alltag - 22

Zu guter Letzt – über E-Mail-Signaturen und -Disclaimer

Betriebliche E-Mails gelten als Geschäftskorrespondenz und unterliegen damit den gleichen formalen Regelungen wie gedruckte Geschäftspapiere. Welche Pflichtangaben hier erforderlich sind, hängt im Wesentlichen von der Rechtsform des Absenders ab. Hinweise zu Signaturen und Disclaimern in E-Mails.

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Handbuch Alltag 28

Problematische Kontaktdaten von Designern

Designer, die fast ausschließlich mit mobilen Geschäftsangaben operieren, werden in der klassischen Wirtschaft mehr Schwierigkeiten haben eine vernünftige Vergütung zu erzielen. Denn ihre Kunden werden (oder müssen) annehmen, dass es kein richtiges Designbüro gibt. Wenn der Eindruck entsteht, dass eine Designerin oder ein Designer nicht an die Zukunft ihres eigenen Designbüros glaubt und es deshalb nicht „institutionalisieren“ – wie soll es dann der Kunde tun?

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Handbuch Alltag - 11

Über Praktika in Designbüros

Fast alle Designer haben es selbst gemacht, fast alle bekommen irgendwann selbst eine Anfrage nach einem Praktikum.
Wir schildern welche Praktikumsformen es gibt und was zu beachten ist, rechtlich, steuerlich und in Bezug auf die Sozialabgaben.

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Handbuch Alltag - 21

Freie Mitarbeit und „feste freie” Mitarbeiter

Im rechtlichen Sinne gibt es sie nicht, im wirklichen Leben sind sie jedoch sehr beliebt: die „Festen Freien“ in Designbüros, Agenturen oder Verlagen. Für kurze Projekte und als Kollegenhilfe durchaus erfreulich und attraktiv, kann eine Zusammenarbeit hochproblematisch werden, wenn sie auf Dauer angelegt ist.

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Handbuch Alltag - 14

Kollaborativ arbeiten, unter­nehmerisch handeln

Der sich verschärfende Wettbewerb verlangt von Designern Gegensätzliches zugleich: Spezialisierung auf ihre Kernkompetenzen bei gleichzeitiger Erhöhung der Kunden- und Serviceorientierung im Sinne von „alles aus einer Hand“. Eine gute Möglichkeit diesen Spagat zu schaffen, ist die Kooperation mit Kollegen. Hier sind Regeln und das Wissen um die verschiedenen Kooperationsformen, über die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Geschäftsbereichen, über die Chancen und Risiken hilfreich.

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Handbuch Alltag - 15

Koope­ra­tions­formen für De­signer

Gemeinsam ist man stärker. Das gilt oftmals auch für freiberuflich tätige Designer und Grafiker, die durch kluge Kooperation Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichen Erfolg steigern können. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit für Freiberufler.

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Handbuch Alltag - 17

Die Risiken und Chancen kostenloser Vorleistungen

Vermutlich alle selbstständigen Designerinnen und Designer werden mit dem Wunsch konfrontiert eine kostenlose Vorleistung zu erbringen um möglicherweise einen Auftrag zu erhalten. Der „Klassiker“ ist ein Auftraggeber, der zusammen mit einer Angebotsabgabe erst einmal etwas sehen möchte, bevor er sich für ein Designbüro entscheidet. Wir versuchen, das hier aufkommende, ungute Gefühl von Designern, mittels rationaler Fragen und Gedanken so zu ergänzen, dass ihnen eine Entscheidung über das Gewähren oder Nichtgewähren einer kostenlosen Vorleistung leichter fällt.

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Handbuch Alltag - 18

Wettbewerbsverzerrungen

Ob die Teilnahme an einem Entwurfswettbewerb für eine Designerin oder Designer sinnvoll ist, hängt von den Antworten auf fünf nüchterne Fragen ab. Sie drehen sich um die Professionalität eines Kunden sowie der Mitbewerber, um die Wahrscheinlichkeit des Gewinnens, ob sich ein Mitmachen rechnet und die bisherigen Erfahrungen mit Wettbewerben.

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Handbuch Alltag - 20

Wie ein Diamant entsteht

Das Modell einer Projektpyramide hilft, dem eigenen Arbeitsstil und seine wirtschaftlichen Auswirkungen zu verstehen und eigenen Positionierung zu nutzen. Und sie zeigt, warum es nicht funktionieren kann dauerhaft gut, günstig und schnell zu arbeiten.

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